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Der Boncuk Eine typische Eigenheit dieser Ägäis Region sollten Sie auf keinen Fall versäumen mitzunehmen, den Boncuk (bon-dschuk),- das Auge gegen den bösen Blick. Sie werden diesem Glasschmuck hier an der Ägäis auf Schritt und Tritt begegnen. Was steckt aber hinter diesem Aberglauben. Ganz kurz versuchen wir es hier zu erklären: Es gab einmal (richtig, es beginnt wie im Märchen) einen Mann mit Namen Nazar, der war bekannt für seinen bösen Blick und es gab diesen riesigen Steinblock, der die Hafeneinfahrt versperrte. So wurde denn Nazar dorthin gebracht, er sah den Felsen und sagte: "Was für ein toller Felsen ist das!" Kaum hatte er es ausgesprochen, bekam der Fels Risse und ward mehrfach gespalten. Viele türkische Mütter heften daher ihren Kleinen schon früh mit einer Sicherheitsnadel einen kleinen Boncuk an die Kleidung, er soll vor diesen Worten, wie "Ach, ist das Kindchen süß," beschützen. Denn man ist überzeugt, daß so etwas nur mit Neid gesagt wird. Sobald der Boncuk zersplittert, so heißt es, habe er seine Funktion erfüllt - und ein neues Boncuk muß her. |
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Busverbindungen Der Bus ist nach wie vor das Hauptverkehrsmittel in der Türkei. Jede Stadt, jedes Gebiet kann man von den Busstationen erreichen. Diese Busstation, hier Otogar genannt findet man in jedem Ort ("Oto" steht für Auto, "Gar" ist dem französischen Gare für Bahnhof entlehnt). Hier findet man auch die Agenturen der verschiedenen Gesellschaften. Manchmal ein verwirrendes Bild, da es von Agenturen nur so wimmelt. Entscheiden Sie sich für eine renommierte Busfirma. Besorgen Sie sich rechtzeitig Tickets, speziell in der Sommerzeit sind die Busse oft ausgebucht. Die Busse haben durchweg besten Komfort und sind alle mit Klimaanlage und verstellbaren Sitzen ausgerüstet. Stops auf langen Strecken zum Einnehmen von Mahlzeiten gehören ebenso zur Selbstverständlichkeit. |
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Geld und Umtausch Die türkische Währungseinheit ist die Lira (TL) und hier ist ist die Inflationsrate leider immer noch enorm hoch, sie liegt zwischen 70 und 80%. Die Preise ändern sich in der Türkei daher schnell. Auf jeden Fall Geld in der Türkei wechseln. Der Kurs ist weit besser als zu Hause. Es empfiehlt sich auch Bargeld mitzunehmen, die vielen Wechselstuben (Döviz),offerieren dann einen besseren Umtausch. Generell ist auch der Umtausch bei Banken kein Problem mehr, Euroschecks werden anerkannt. Umtausch-Kurs Okt 2001: 1,-DM = 730.000,-TL. In unserem News Dienst können Sie den letzten Wechselkurs sehen |
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Dolmus Der Dolmus (dolmusch) gehört zum typischen Erscheinungsbild der Türkei. Dieses Sammeltaxi - in und um Bodrum sind es zumeist Minibusse - verkehrt auf festgelegten Kurzrouten. Auf Handzeichen hält es an um mitgenommen zu werden und auf einen Ruf zum Fahrer hält er an, wo immer man möchte. Die Zielorte sind an den Minibussen gleich erkennbar. Ob Yalikavak, Türkbükü oder welcher Flecken auf der Halbinsel auch immer erreicht werden möchte, der Dolmus ist das billigste Verkehrsmittel in der Türkei. Den erfragten Betrag legt man einfach dem Fahrer auf’s Armaturenbrett. |
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Monat |
Tagestemp.° |
Wasser ° |
Sonnenstd. |
% Luft- |
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April |
18° |
17° |
8 |
68 |
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Mai |
21° |
20° |
10 |
67 |
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Juni |
25° |
22° |
12 |
62 |
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Juli |
28° |
25° |
13 |
58 |
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August |
29° |
27° |
12 |
58 |
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September |
25° |
25° |
11 |
59 |
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Oktober |
21° |
23° |
9 |
61 |
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Wochenmarkt. Anziehend und faszinierend zugleich ist ein Bummel über den Wochenmarkt. In Bodrum erleben Sie ihn an jedem Dienstag und Freitag und zu verschiedenen Tagen in den Orten auf der Halbinsel. Hier werden sie direkt mit den Eigenarten und den Lebensgewohnten dieser Gegend vertraut gemacht Das enorme und vielfältige Angebot der anreisenden Bauern und Händler wird auch sie beeindrucken |
| Feiertage Offizielle und damit weltliche Feiertage sind: 1. Januar Neujahrstag 23. April Tag des Kindes 1. Mai Tag der Arbeit /Tag des Frühlings 19. Mai Tag der Jugend und des Sports 27. Mai Tag der Verfassung 30. August Gedenktag z. Sieg ü. d. griech. Invasoren. 29. Oktober Jahrestag der Gründung der türkischen Republik Religiöse Feiertage Im Islam gibt es zwei große religiöse Feste. An die Fastenzeit (Ramadan) schließt sich drei Tage lang das Zuckerfest an (Seker Bayrami), an dem sich Verwandte und Bekannte gegenseitig besuchen und mit Süßigkeiten beschenken. Etwa zwei Monate nach dem Zuckerfest ist Kurban Bayrami, das Opferfest. An den drei Tagen dieses Festes werden Opfertiere geschlachtet und ein Teil davon an Arme abgegeben. Auch die Pilgerfahrt nach Mekka fällt in diese Zeit. Das Datum der Festtage richtet sich nach dem Mondkalender und verschiebt sich in jedem Jahr um 10 Tage rückwärts. Im Jahr 2001-2002 sind die Daten wie folgt: 2001-November-16 Beginn des Ramadanfastens 2001-Dezember-16 Schekerbayram, muslimisches Fest des Fastenbrechens 2002-Februar-22 oder 23 Kurbanbayram. Muslimisches Opferfest, 2002-November-06 Beginn des Ramadanfastens 2002-Dezember-05 oder 06 Schekerbayram, muslimisches Fest des Fastenbrechens Anmerkung: Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Seker Bayrami vorangeht, essen Mohammedaner nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang, wodurch der normale Geschäftsablauf gestört werden kann. Diese Unterbrechungen können auch während des Seker Bayrami auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Kurban Bayrami, kann je nach Region 2-10 Tage dauern. Weitere Informationen:. Weltreligion Islam. |
| Henna Das haben Sie sicher schon mal gesehen bei türkischen oder orientalischen Frauen, diese dunkelrot eingefärbten Handflächen. Es ist ein altes Glücks-Zeremoniell bei Hochzeiten auf dem Lande. Das rötlich-braune Pulver Henna) wird mit Wasser zu einer Paste verarbeitet. Diese wird dann auf die Handflächen und Füße der Braut aufgetragen. Die helfenden Frauen bestreichen ebenfalls ihre rechte Handfläche und lassen die Farbe über Nacht in in die Haut einziehen. |
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Kümbet Dies sind simpel gesagt steinerne Bottiche, halbrund überdachte Zisternen mit einem raffinierten System zum Auffangen der winterlichen Regenfälle Kümbet ist der türkische Name |
| Straßenzustand Das Straßennetz hat sich in den letzen Jahren in der Türkei und erst recht um Bodrum sehr gebessert. Es ist nicht mehr so, daß man, wie früher, nur in "staubige" und "nicht staubige" Straßen unterschied. Detaillierte und sachliche Straßenkarten sollten Sie sich aber, allein schon der Auswahl wegen, besser in Deutschland besorgen. Verkehr Ihr erster Eindruck vom türkischen Straßenverkehr wird schockierend sein. Hupende und drängelnde Autos, vor allem Taxis, die Ampelanlagen mißachten und zu den gewagtesten Überholmanövern ansetzen. Fußgänger, die mit einer an Selbstmordversuch geltenden Sorglosigkeit über die Straßen wandeln. Zweiradfahrer, motorisiert oder unmotorisiert, die in entgegengesetzter Richtung die Einbahnstraßen befahren, im Dunkeln dazu ohne Licht und ohne Sturzhelm. Das alles bleibt ungeahndet. Da es in der Türkei keinen so strengen TÜV gibt wie in Deutschland, sind viele Autos auch theoretisch gar nicht verkehrstüchtig und stellen eine weitere Gefahr dar. Leihwagen In die Türkei fliegen und dann in einen Leihwagen steigen, das ist sicherlich ideal. Doch Leihwagen Preise liegen immer noch etwas über dem Niveau in Deutschland. Das Bodrum-info ist vertraut mit den hiesigen Vermietern und hilft Ihnen gern. Sollten Sie in einen Leihwagen steigen, werden Sie sich mit einer extrem defensiven Fahrweise in der Türkei zurechtfinden. Die Warnung einiger Reiseführer, mit dem eigenen Wagen die Großstädte zu meiden, erscheint uns aber doch stark übertrieben |
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"Das ist getürkt" Mit Sicherheit wollten Sie schon lange wissen, was es mit dieser gebräuchlichen Redewendung auf sich hat. "jemanden türken, einen Türken bauen" wird angewandt, seit der Schachautomat des Wolfgang von Kempelen - einer berühmten Attraktion des 18.Jahrhunderts - als Schwindel entlarvt wurde. Vor dem Apparat saß eine lebensgroße, in orientalischen Gewändern gehüllte Puppe, allgemein ‘der Türke’ genannt, (darin versteckt saß aber ein zwergwüchsiger Schachmeister). Siehe Küppers ‘Illustriertes Lexikon’. |
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