

Bodrum in der Antike |
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Das Mausoleum war es, das das antike Bodrum, damals
Halikarnassos genannt, weltberühmt gemacht hat. Hier ließ sich im Jahre 353 vor Chr. König Mausolos
in einem monumentalen Grab bestatten. Das Mausoleum ist benannt nach ihm, und auch noch heute werden Kolossalgrabstätten so genannt. Es gehörte zu den sieben Weltwundern der Antike. . Die Originale dieses Weltwunders sind heute im britischen Museum in London zu bewundern. Cevat Sakir, auch bekannt als "Der Fischer von Halikarnassos", hatte vor einigen Jahren um die Rückgabe der Mausoleum Teile gebeten, adressiert an die Queen of England, argumentierte er, daß solche Kunstwerke nicht gedacht seien, um unter einen grauen und regenverhangenem Londoner Himmel ausgestellt zu sein. Die Antwort der Queen lautete: "Danke, daß sie uns an dieses Thema erinnert haben, wir haben die Decke, in der das Mausoleum ausgestellt ist, jetzt blau gestrichen." |
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Unter Mausolos’ Regentschaft wurden viele ehrgeizige Projekte durchgeführt. Auch muß
er ein Meister im Steuereintreiben gewesen sein. Es ist überliefert, daß er sogar Haare über Schulterlänge
mit Abgaben belegte. Im Herbst 334 v.Chr. eroberte und plünderte Alexander der Große die Stadt. Der Geschichtsschreiber Arianus berichtet von lang andauernden Kämpfen am Myndos-Tor. (Spärliche Reste sind noch zu sehen). Halikarnassos gewann nach Alexanders Eroberung nie wieder seine einstige Bedeutung. Über die nachfolgende Zeit ist wenig geschrieben worden, doch bekannt ist, daß Ptolemäus von Ägypten seine Kriegsschiffe in Bodrum bauen ließ. Um 400 n.Chr., mit dem Niedergang Roms und der Ausbreitung des Christentums hatte sich Halikarnassus zu einer Diözese des Erzbischoftums von Aphrodisias entwickelt. Es blühte dann das byzantinische Reich. Historiker erwähnen es erst wieder im 11. Jh.n.Chr., als die Türken das Gebiet übernahmen. Gegen Ende des 13. Jh. wurde die Burg der Johanniter-Ritter in Smyrna (dem heutigen Izmir) vom Mongolenführer Timur zerstört und und sie forderten Ersatz, so bekamen sie Halikarnassos. Als die Ritter des Johanniter-Ordens im Jahre 1495 mit dem Bau des St. Peter Kastells begannen, verwendeten sie die Reste des Mausoleums als bestens vorbereitetes Baumaterial. Die Ritter nannten dann diese Stadt Mesy, in totaler Unkenntnis ihrer antiken Vergangenheit und die Festung, nun Burg von St. Petrus genannt wurde bald die wichtigste Zufluchtsstätte für die Christen auf ihren Kreuzzügen in Richtung Jerusalem Der Burgbau dauerte nahezu 100 Jahre und selbst der Vatikan entsandte Christen zum Bau. Ein päpstlicher Erlaß versprach all denjenigen, die beim Bau dieser Festung mitgewirkt hatten, eine sichere Aufnahme in den Himmel. Heute hat die Burg internationale Bedeutung als eines best geführten Museen in dieser Region. Siehe Video. |


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